Mietwagen Sankt Petersburg |
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Informationen zu/über Sankt Petersburg |
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Die nördliche Lage schenkte Petersburg die bezaubernde Schönheit der weißen Nächte, die keinen Menschen, der die Stadt im Sommer besucht, gleichgültig läßt. Ein anderes Wunder von Petersburg ist die schöne Newa, der kürzeste (74 km) und wasserreichste von allen großen Flüssen Europas. Im Stadtareal verzweigt sie sich in zahlreiche Flußarme und Durchflüsse und bildet mehr als vierzig Inseln. Die Wasserfläche nimmt ein Zehntel des Stadtareals ein, alle Kanäle und Flußarme bilden ein wunderliches Netz mit einer Gesamtlänge von über 300 Kilometer. Ein wahres "Nördliches Venedig"... Einer alten Sage zufolge besichtigte der junge russische Zar Peter der Erste einmal eine öde Insel auf der tiefen Newa, nahm einem Soldaten ein Messer ab, schnitt zwei Stück Rasen aus, legte sie in Form eines Kreuzes auf die Erde und sagte: "Hier soll eine Stadt sein." Das geschah am 16. Mai 1703, an einem Festtag der russisch-orthodoxen Kirche, dem Tag der Heiligen Dreieinigkeit. Der Ort, an dem die neue Hauptstadt entstehen sollte, wurde nicht durch die sonderbare Natur des russischen Zaren, nicht durch die Launen seines wilden Charakters, sondern durch weitreichende strategische Pläne bestimmt. Damals kämpfte Rußland um den Zugang zur Ostsee, es war der langwierige Nordische Krieg (1700-1721) gegen das benachbarte Schweden im Gange. Deshalb fiel die Wahl Peter des Ersten auf die Newa-Mündung. Darum wurde der Bau der neuen Stadt mit der Errichtung einer Festung eingeleitet, die später den Namen Peter-Pauls-Festung erhielt. Im nächsten Frühjahr wurde deren Errichtung im großen und ganzen abgeschlossen. Auf den Mauern der Festung standen 120 Geschütze. Die Höhe der heutigen Granitbastionen erreicht zehn bis zwölf Meter, die Breite der Mauern - 20 Meter. In einigen Jahren wurde in der Festung auch eine Kathedrale erbaut, deren steinerner, 122,5 Meter hoher Glockenturm mit einer Spitze von einer Wetterfahne in Form eines fliegenden Engels mit dem Kreuz gekrönt ist. Das Tempo der Bebauung der Stadt war sogar nach heutigem Maß erstaunlich. Bereits im Herbst 1703 lief das erste ausländische Handelsschiff, das aus Holland kam, den Hafen von Petersburg an. 1712 übersiedelte der Zarenhof aus Moskau an das Newa-Ufer, ihm folgte der Senat, die Regierung des Landes. Es war weniger als ein Jahrzehnt erforderlich, damit der Generalplan des Zaren in Erfüllung ging: 1712 wurde Petersburg zur Hauptstadt Rußlands und behielt diesen Status bis 1918. Die Stadt an der Newa wurde "auf freiem Feld" nach einem einheitlichen städtebaulichen Plan, in dem die neuesten Errungenschaften der europäischen Architektur verwertet worden waren, und unter Mitwirkung der besten Architekten aus aller Herren Ländern gebaut. Unter den Bauwerken, die als erste entstanden waren und das Stadtbild prägten, befanden sich die Admiralität und die Zwölf Kollegien, wo heute die Staatliche Universität untergebracht ist, das weltbekannte Ensemble "Strelka der Wassiliinsel", die Petersburger Akademie der Wissenschaften und die Kunstkammer sowie das Alexander-Newski-Kloster... Der Hauptplatz der Stadt, der Schloßplatz, wurde von zwei herausragenden Baumeistern gestaltet: von Bartolomeo Rastrelli und Karl Rossi. Den Platz formen das majestätische Winterpalais, in dem die Schätze der Staatlichen Ermitage untergebracht sind, das halbrunde Gebäude des Generalstab und der Triumphbogen, der zu Ehren des Sieges der russischen Waffe im Vaterländischen Krieg von 1812 errichtet wurde. Diesem Datum ist auch eine andere Perle der Architektur auf dem Schloßplatz, die Alexandersäule, gewidmet. Das 600 Tonnen schwere granitene Monument wurde im Zentrum des Platzes 1834 errichtet. Die Gesamthöhe der Säule beträgt zusammen mit dem Sockel 47,5 Meter. Dieses Denkmal verknüpfen wir mit einem weiteren Namen in der Plejade der Petersburger Baumeister - Auguste Montferrand. Der Herkunft nach ein Franzose, begann er 1816 in Rußland zu arbeiten. Vierzig Jahre widmete Montferrand der Hauptsache seines Lebens, dem Bau der Isaaks-Kathedrale (1818-1858). Das ist eines der größten Kuppelbauwerke der Welt. Die Kathedrale erhebt sich bis zu 101,5 Metern, von vier Seiten umgeben sie 48 Monolithsäulen aus Granit, von denen jede 114 Tonnen wiegt. Die Wände des Gebäudes sind mit hellgrauem Marmor verkleidet. Für seine Innenausstattung wurden viele wertvolle Steine benutzt: Malachit, Lasurit und Porphyr... Auf dem Senatsplatz entstand 1782 das weltbekannte Monument, das zum Symbol von Petersburg wurde - der Eherne Reiter. Der französische Bildhauer Etienne Maurice Fal-conet arbeitete an diesem Denkmal Peter des Ersten mehr als ein Jahrzehnt... Ebenso wie Paris auf den ersten Blick nach den durchbrochenen Umrissen des Eiffelturms erkennbar ist, so stellt sich Petersburg überall in der Welt vor allem mit dem Reiter auf einem auf den Hinterbeinen stehenden Roß vor. Nach dem Beginn des Ersten Weltkrieges (1914) wurde Petersburg in Petrograd umbenannt, seit 1924 hieß es im Laufe von 67 Jahren Leningrad |
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